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Galgenfrist für die Playa de Palma

Den deutschen Urlaubern bleibt die Maile um den berühmten Ballermann 6 erst einmal erhalten. Es wird wohl noch sehr viele Bier und Sangria in Plastikeimern ausgeschenkt, ehe sich die Pläne für eine Neugestaltung der Playa de Palma verwirklichen. Die Baupläne sahen den Abriss von alten Hotels, Wohnungen und Geschäften an der Playa vor. An gleicher Stelle soll nach Plänen der Architekten eine Beach-Maile entstehen, welche es mit Miami aufnehmen kann. Trotzt allem dreht sich um den Ballermann ein juristischer Streit, nachdem Musikdarbietungen in Open-Air-Lokalen untersagt werden sollen.


Der oberste Gerichtshof der Balearen hat eine Regelung aus dem Jahre 2007 für ungültig erklärt, nachdem unter bestimmten Voraussetzungen das Abspielen von Musik in den Open-Air-Lokalen erlaubte. Begrändet wurde die Aufhebung, dass sie damals von der Balearenregierung verordnet worden sei, welche dafür aber nicht zuständig ist. Somit tritt wieder eine Verordnung aus dem Jahre 1988 in Kraft, wonach ein strenger Lärmschutz vorgesehen ist.


Auch am Strand von Palma de Mallorca sollte alles anders werden. Nun sind die Pläne aber erst einmal gestoppt und das ausgerechnet jetzt wo die konkreten Bauarbeiten beginnen sollten. Somit ist das Milliardenprojekt erst mal zum Stillstand gekommen.Die Bürger des ehemaligen Fischerdorfes "Can Pastilla" gingen auf die Barrikaden, da dort 91 Wohnungen abgerissen werden sollten. Der Ministerpräsident der Balearen verhängte kurzer Hand einen Baustopp, da er für die Regionalwahlen Stimmenverluste befürchtet. Vor dem Wahltermin im Mai passiert wohl nichts mehr. Für das Projekt zur Neugestaltung der "Playa de Palma" ist die Entscheidung ein schwerer Rückschlag, da auch andere Abrissvorhaben in Frage gestellt werden.


Quelle: Wikipedia  und Spanien Lexikon

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