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Flora und Fauna von Mallorca

Mallorca das Blumenparadies

Mandelblüte im Januar
Mandelblüte im Januar

Frühlingsfelder auf Mallorca
Frühlingsfelder auf Mallorca

Winter an der Cala Fornells
Winter an der Cala Fornells

Mallorca im Hochsommer
Mallorca im Hochsommer

Wildziegen bei Cala es Matzoc
Wildziegen bei Cala es Matzoc

Mallorca ist ein wahres Pflanzenparadies. Mallorca besitzt eine reiche Flora aus über 1.500 Arten. Von der Mandelblüte Ende Januar über die Blumenpracht im Frühjahr mit Gladiolen und rotem Mohn bis hin zu den bunten Herbstwiesen im Oktober/November bietet die Insel selbst im Hochsommer Blütenpracht und reizvolle Landschaften. Und im Winter erfreut sich das Auge am kräftigen Gelb und Orange der Zitrushaine.

Die Produkte der Landwirtschaft zeigen die Einflüsse der vielen Eroberer und Inselbewohner im laufe der Jahrhunderte: So stammen die Olivenbäume und der Weinanbau von den Römern, Mandel-, Zitronen- und Orangenbäume sowie Johannisbrot, Feigen, Aprikosen und Pfirsiche stammen von den arabischen Mauren. Die Spanier schließlich brachten Kartoffeln und Tomaten auf die Insel.


Fauna

Nicht ganz so üppig und abwechslungsreich zeigt sich die Fauna auf der Insel. Sie umfasst nur wenige Säugetier-, jedoch sehr viele Vogel-Arten. Die einzigen wildlebenden größeren Säugetiere sind verwilderte Hausziegen in den Bergen der Serra de Tramuntana und der Serra de Llevant. Bemerkenswert sind der endemische Balearen-Sturmtaucher (Puffinus mauretanicus), Purpur- und Seidenreiher, Zwergrohrdommel, Mönchsgeier sowie der Rosa-Flamingo. Darüberhinaus gibt es Hasen und Kaninchen, Reptilien und Amphibien, darunter die erst Ende der siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts wiederentdeckte, endemisch Mallorca-Geburtshelferkröte. Die wenigen Schlangenarten sind für den Menschen ungefährlich.

Bemerkenswert für Ornithologen: In den Wintermonaten bieten sich beste Möglichkeiten, bis zu 300 verschiedene Vogelarten zu beobachten, darunter viele Singvögel, die auf Mallorca überwintern.

Eine wichtige Rolle spielt auf Mallorca der Naturschutz.

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Für die neuen Generationen Mallorcas gibt es keinen größeren Stolz als den auf ihre Landschaft. Die öffentliche Verwaltung ist sich dessen bewusst und hat sich entschlossen, sich intensiver für ihren Schutz einzusetzen und sie dem Besucher vor Augen zu führen. Mallorca birgt alle nur erdenkliche Vielfalt, die jeden begeistern wird. Von den langen Sandstränden im Südosten, allen voran der traumhafte Es Trenc und die angrenzenden Strände, bis hin zu den Steilküsten - die Überraschungen, die die Landschaft der Insel birgt, gehört zu den noch wenig beschriebenen Kapiteln Mallorcas. So gibt es z.B. unzählige Quadratkilometer, die vom Bauboom verschont wurden und für die künftigen Generationen erhalten bleiben.

Die unter Schutz gestellte Fläche auf Mallorca beträgt ca. 40% des Gesamtterritoriums. Darunter befinden sich die Naturparks S'Albufera, Sa Dragonera und Mondragó sowie der Nationalpark Cabrera-Archipel. Außerdem ist die gesamte Serra de Tramuntana, die bergige Wirbelsäule, die die Insel von Norden nach Süden durchschneidet und steil ins Meer abfällt und am Horizont unvergleichliche Farbspiele zeichnet, unter Landschaftsschutz gestellt.

S'Albufera, in der Bucht von Alcúdia im Norden gelegen, ist das größte Feuchtgebiet der Illes Balears. Durch einen ausgedehnten Dünenstreifen ist sie vom Meer getrennt. Man kann das Gebiet besichtigen, indem man der Ausschilderung folgt. S'Albufera ist ein Paradies für Ornithologen. Im Herbst und im Frühling kann man die größte Artenvielfalt erleben.

Der Naturpark Mondragó befindet sich im Gemeindegebiet von Santanyí, im Südosten Mallorcas. Hier liegt einer der am meisten fotografierten und geschätzten Strände der ganzen Insel. Die Beobachtung von Zugvögeln oder ein Rundgang durch die sandigen Zonen und durch die Feuchtgebiete sind besonders empfehlenswerte Alternativen zu Zeiten, an denen der Touristenstrom etwas abnimmt. Nicht zu vergessen dabei die unterschiedlichen thematischen Ausstellungen, die sich in verschiedenen zu diesem Zweck wieder errichteten Steinbauten befinden. Auf den zwei größeren angrenzenden Inseln gibt es noch andere Naturparks: Sa Dragonera (Dracheninsel) und Cabrera. Erstere bietet ihren Betrachtern von der Küste in Sant Elm, im Gemeindegebiet von Andratx, eine traumhafte Silhouette. Von dort fahren Schiffe ab, auf denen man vom Meer aus die Südseite der Tramuntana-Bergkette, deren ansehnlicher Ausläufer Sa Dragonera ist, besser kennen lernen kann.

Die Kolonien von Seevögeln haben auf dieser Insel weitgehend ihre Ruhe vor den Menschen. Ähnlich ist es auf dem Cabrera-Archipel, der sich südlich von Mallorca befindet. Seine mehr als 1500 Hektar verteilen sich auf zahlreichen Felseninseln, die alle von kristallklarem Wasser umgeben sind, das in allen Blautönen schimmert. Cabrera verfügt über eine Burg, einen kleinen Hafen für die Schiffe, die täglich für eine Ankerung zugelassen sind, ein kleines Museum über die Geschichte des Inselchens und das Naturerbe des Nationalparks.

Bei einer Rundfahrt über Mallorca darf die Serra de Tramuntana auf keinen Fall fehlen. Ein Ort, der von Künstlern, Philanthropen und Bohemiens aller Winkel dieser Erde mit einem Mythos umgeben wurde, von Chopin über Robert Graves bis hin zu einem seiner größten Wohltäter: dem Erzherzog Ludwig Salvator von Österreich. Von Port d'Andratx bis zur Halbinsel Formentor ist die mallorquinische Bergkette, in der besonders die herrlichen Steineichenwälder hervorzuheben sind, eine ständige Abfolge von außergewöhnlichen Naturszenarien, darunter Sa Calobra, Torrent de Pareis, Cala Tuent, Lluc Alcari, Na Foradada, das Kloster Lluc, Cala Deià, die Terrassenbeete von Estellencs und Banyalbufar, der Torre de ses Animes...



Quellen: Ibatur/Visitbalears und Wikipedia

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